Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 2026
Anbieter: Sergej Timcenko, Scanbox 21032, Ehrenbergstr. 16a, 10245 Berlin
E-Mail: info@itsti.de
Im Folgenden „Anbieter" oder „itsti" genannt.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge über IT-Dienstleistungen, die zwischen itsti und dem Auftraggeber (im Folgenden „Kunde") geschlossen werden.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
(3) Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern im Sinne von § 13 bzw. § 14 BGB.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich des IT-Supports und der Elektronik-Reparatur mit vier Schwerpunkten:
- Apple-Support — macOS, iOS, iPadOS, iCloud, Time Machine
- Windows-Support — Windows 10/11, Microsoft 365, Outlook, OneDrive
- Netzwerk-Support — Planung, Einrichtung und Wartung von Netzwerken mit Ubiquiti-UniFi-Hardware (WLAN, VLAN, Firewall, Kameras)
- Elektronik-Reparatur — Reparatur an Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs (Display-Tausch, Akku-Wechsel, Anschluss-Reparatur, Lötarbeiten). Reparaturleistungen werden als Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB) erbracht; ergänzende Bedingungen finden sich in den AGB des Bereichs Elektronik-Reparatur.
(2) Im Einzelnen werden insbesondere die folgenden Tätigkeiten angeboten:
- Beratung zu Hard- und Software
- Einrichtung, Migration und Konfiguration
- Fehleranalyse und -behebung
- Datensicherung, Datenrettung und Backup-Konzepte
- Sicherheits- und Privatsphäre-Konfiguration
- WLAN-Planung, Ausleuchtung und Netzwerk-Einrichtung
- VPN- und Remote-Zugriff
- Monitoring, Updates und laufende Wartung
- Schulung und Anwendungsbegleitung
(2) Die genaue Leistung ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung mit dem Kunden (z. B. per E-Mail, Angebot oder mündlicher Absprache vor Ort).
(3) Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Bearbeitung des jeweiligen Auftrags, jedoch keinen bestimmten Erfolg, soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist (Dienstvertrag im Sinne von §§ 611 ff. BGB).
§ 3 Vertragsschluss
(1) Anfragen des Kunden stellen kein verbindliches Angebot dar.
(2) Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Anfrage durch Auftragsbestätigung (in Textform, mündlich oder durch Beginn der Leistungserbringung) annimmt.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Es gilt der zwischen Kunde und Anbieter vereinbarte Stunden- oder Pauschalsatz. Reise- und Wegezeiten zu Vor-Ort-Einsätzen können gesondert berechnet werden, sofern dies vorab vereinbart wurde.
(2) Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(4) Die Zahlung erfolgt nach Wahl des Kunden per SEPA-Überweisung auf das auf der Rechnung angegebene Konto oder per PayPal über den auf der Rechnung enthaltenen Zahlungslink.
(5) Eine vor Auftragsbeginn freiwillig geleistete Diagnose-Pauschale wird bei Beauftragung mit der späteren Schlussrechnung verrechnet. Kommt es nicht zur Beauftragung, gilt die Pauschale als Vergütung für die durchgeführte Erstdiagnose.
(6) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Erbringung der Leistung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Geräte rechtzeitig zur Verfügung.
(2) Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten vor Beginn der Leistung selbst verantwortlich. Eine darüber hinausgehende Datensicherung wird nur dann vom Anbieter durchgeführt, wenn dies ausdrücklich Teil des Auftrags ist.
(3) Der Kunde versichert, dass er Eigentümer der zu bearbeitenden Geräte und Daten ist oder über eine entsprechende Berechtigung verfügt.
§ 6 Haftung
(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für Datenverluste, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Kunde es unterlassen hat, vor Beginn der Leistung eine vollständige und funktionsfähige Datensicherung durchzuführen (siehe § 5 Abs. 2).
(4) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit ausgeschlossen.
§ 7 Vertraulichkeit
Der Anbieter behandelt alle ihm im Rahmen der Auftragserfüllung bekannt werdenden Informationen vertraulich. Diese Verpflichtung besteht über das Vertragsende hinaus fort.
§ 8 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.
§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen oder Fernabsatzverträgen das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss.
(2) Der Widerruf ist in Textform (z. B. per E-Mail an info@itsti.de) gegenüber dem Anbieter zu erklären.
(3) Verlangt der Kunde ausdrücklich, dass der Anbieter mit der Leistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, hat der Kunde im Falle des Widerrufs den anteiligen Wert der bis zum Widerruf erbrachten Leistung zu vergüten.
(4) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und der Kunde dem ausdrücklich zugestimmt und gleichzeitig sein Widerrufsrecht bestätigt hat.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Erfüllungsort und — soweit gesetzlich zulässig — ausschließlicher Gerichtsstand ist Stuttgart, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.